Open Data und die Task Force Digitalisierung in Hagen

Details

Art: Mündlich
Gremium: ITA

Ziel: Sicht der Verwaltung erfragen und verbessern..
Ergebnis:

Anmerkungen:
Die Niederschrift der Sitzung, in der ich die Punkte eingebracht habe, enthält davon so ziemlich nichts.
Man hat sich darauf geeinigt, in der folgenden Sitzung sich das Thema Open Data verwaltungsseitig vorstellen zu lassen.
Punkte zur Unterseite Open Data der Task Force Digitalisierung:

  • in der Erklärung fehlender Fokus auf Maschinenlesbarkeit, es handelt sich sonst nicht um Open Data im Sinne der Open Definition.
  • Auf der Seite ist Verweis auf das Statistikressort, aber dort gibt es keine maschinenlesbaren offenen Daten, und keine Angabe bzgl. Lizenzen.
  • im Abschnitt “Offene Politikdaten” wird einfach nur auf das Allris verlinkt, was auch nichts mit Open Data zu tun hat
    • die mittlerweile lange vorhandene OParl-Schnittstelle (man erinnere sich an den denkwürdigen HFA-Beschluss einstimmig gegen den OB) wird auf der Seite gar nicht erwähnt, dabei wäre genau das Open Data. Das Vorhandensein der Schnittstelle wurde wahrscheinlich noch nie bekanntgemacht..
  • Aus meiner Sicht kann man auch nicht sagen “Wir warten bis jemand danach fragt”, weil so aus dem Nichts kaum jemand darauf kommt, nachzufragen..
  • Die einzigen, die es immerhin akzeptabel machen sind die vom Amt für Geoinformation und Liegenschaftskataster.

Man sollte dann zukünftig sehr achtsam sein, und falls notwendig politisch Grundsätze festlegen, um zu vermeiden, dass zu viele Ansätze, die der neue Fachbereichsleiter in seiner Vorstellung angerissen hat, tatsächlich angegangen werden.
Er hat viel auf Geschäftsmodelle rund um Daten verwiesen, wohl auch mit dem Gedanken, dass die Stadt darauf Ansprüche hat und nicht alles offen und frei sein müsste.
In dem Kontext ist unter anderem dieser Beitrag von Stefan Kaufmann rund um die Idee des “Dateneigentums” sehr lesenswert.